Introjektion, wenn Fremdes in uns zu sprechen beginnt

Liebe Seele, lieber Mensch,

da wir immer noch in einer traumatisierten Gesellschaft/Welt leben, bewegen wir uns selbst und in Begegnung mit anderen Menschen in Räume der Introjektion.

Introjektion bedeutet, dass etwas, das ursprünglich außerhalb von uns war, unbemerkt in unser Inneres wandert. Es sind Stimmen, Erwartungen, Haltungen oder Bewertungen, die wir meistens im kleinkind Alter übernommen haben – bevor wir unterscheiden konnten, was tatsächlich aus unserer eigenen Wahrheit stammt.

Introjektion fühlt sich an wie ein innerer Flüsterton, der uns sagt, wie wir zu sein haben, was richtig ist und was falsch, wofür wir uns anstrengen sollten und wofür wir uns schämen müssten. Es sind Sätze, die nicht aus unserer eigenen Essenz geboren wurden, sondern aus der Welt unserer Eltern, unserer Ahnen, der Gesellschaft, der frühen Bindungserfahrungen.

Dennoch tragen wir sie, als wären sie unsere eigene Überzeugung. Wie fatal!

Auf der seelischen Ebene wirkt Introjektion wie eine feine Verzerrung der eigenen Frequenz. Ein fremdes Muster legt sich über das ursprüngliche Licht und verändert die Art, wie wir uns selbst fühlen, wie wir Entscheidungen treffen und wie wir uns durch das Leben bewegen. Oft merken wir erst viel später, dass wir an etwas festhalten, das gar nicht zu uns gehört.

Besonders bei traumatischen Erfahrungen – wie sexuellem Missbrauch, emotionaler oder körperlicher Gewalt, tiefer Beschämung oder Situationen, in denen ein Mensch überwältigt und schutzlos war – entsteht eine besonders verletzliche Form der Introjektion.
Das innere System übernimmt in solchen Momenten nicht nur fremde Stimmen, sondern beginnt, sich selbst in Anteile zu spalten, um das Unerträgliche überhaupt überleben zu können. Ein Teil trägt dann die Schuld, ein anderer erstarrt, ein weiterer versucht, zu funktionieren. Diese Spaltung ist kein Fehler, sondern ein Akt tiefster innerer Weisheit.

Zugleich, wo etwas Fremdes nach innen wandert, entsteht auch das Gegenstück:

Projektion – wenn Eigenes nach außen gespiegelt wird

Während Introjektion Fremdes ins Innere holt, bewegt sich Projektion in die entgegengesetzte Richtung:
Etwas, das in unserem Inneren liegt – ein Gefühl, ein Schatten, eine Angst, eine Erinnerung oder ein unbewusstes Muster – wird nach außen verlagert. Wir sehen dann im anderen, was wir in uns selbst noch nicht halten können.

Projektion ist der Versuch des inneren Systems, etwas zu ordnen, das zu groß oder zu schmerzhaft ist, um es direkt zu fühlen.
Wir spiegeln es nach außen, um es überhaupt wahrnehmen zu können.

Beide Bewegungen sind miteinander verbunden:

  • Introjektion: Ich nehme Fremdes in mich hinein.

  • Projektion: Ich sehe Eigenes im Außen.

Beides entsteht dort, wo die innere Wahrheit noch keinen sicheren Raum hatte, um gehört, gefühlt und bezeugt zu werden.

Heilung beginnt, wenn wir diese Mechanismen erkennen und fragen:

– Wem gehört das wirklich?
– Was in mir spricht da?
– Was projiziere ich nach außen, was in Wahrheit nach innen gehört?
– Welcher Teil von mir wartet darauf, wieder heimzukommen?

Wenn Introjektionen, Projektionen und alte Spaltungen sich lösen, entsteht ein neuer Raum. Raum für die eigene Wahrnehmung. Raum für eine Frequenz, die aus der Tiefe kommt und dem Leben antwortet – anstatt fremde Muster weiterzuspielen. Das Gefühl der Selbstentfremdung löst sich durch die klare Unterscheidungskraft auf.

In meiner Begleitungs-Arbeit, gehen Menschen genau durch diesen Übergang:
Vom unbewussten Tragen fremder Energien hin zum leuchtenden Erkennen der eigenen inneren Signatur. Durch die Verbindung von Frequenzarbeit, Seelenkommunikation und Bewusstseinsräumen lösen sich verklebte Muster, verlorene Anteile kehren zurück und die Menschen hören wieder die Stimme, die nie fremd war – ihre eigene.

Es lohnt sich immer, sich selbst in diesem Wechselspiel zu beobachten, sich zu hinterfragen und sich wahrzunehmen.

In herzlicher Verbundenheit
Angela

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