Was bleibt, wenn Erwartungen still werden

Liebes Lichtwesen,

Weihnachten – zwischen Erwartung und innerer Wahrheit

Leider ist für viele Menschen Weihnachten längst weniger eine Zeit der Einkehr als vielmehr ein verdichtetes Stresserleben. Termine, Erwartungen, familiäre Rollen, unausgesprochene Verpflichtungen und alte Dynamiken bündeln sich in wenigen Tagen. Was ursprünglich als Zeit der Stille, der Besinnung und der Rückverbindung gedacht war, wird zu einer Bühne des Funktionierens.

 Gerade hier liegt eine Einladung verborgen: die bewusste Entscheidung, sich innerlich aus diesem Erwartungsfeld herauszunehmen. Sich dem Bild zu entziehen, wie Weihnachten zu sein hat. Wahrzunehmen, dass Rückzug, Reduktion und innere Klarheit ebenso Formen von Verbundenheit sind. Nicht jede Erwartung möchte erfüllt werden. Manche möchten gesehen, gefühlt und losgelassen werden.

Selbstermächtigung beginnt im Inneren

Dieser Schritt ist Teil eines größeren Lernprozesses:
Selbstermächtigung in allen Lebensbereichen. Sie beginnt dort, wo sich der Fokus vom Außen nach innen verlagert.
Weg von Rollen, Aufgaben und Anpassung – hin zum Wesentlichen.
Hin zur eigenen Ich-Bin-Kraft.

Diese Qualität wird uns in der Natur und in der Tierwelt auf eindrückliche Weise vorgelebt. Ein Baum, ein Tier, ein Vogel stellt sich keine Frage nach Sinn oder Berechtigung. Sie wissen, wer sie sind. Sie kennen ihren Platz und tun genau das, wofür sie hier sind, ohne es zu hinterfragen. Sie sind sich dessen gewahr.

Aus meiner persönlichen Reflexion und Wahrnehmung ist genau das der Grund, warum wir uns in der Natur so tief wohlfühlen: weil wir dort in einem wahrhaftigen Frequenzfeld des reinen Seins sind. Ein Feld, das uns an unseren wahren Ursprung erinnert. Pures Sein, in jedem Moment.

Und sobald wir diesen Raum wieder verlassen und in Felder von Erwartungen, Hoffnungen und Rollenbildern zurückkehren, erleben wir schnell Getrenntheit anstelle von Einheit. Weil wir uns innerlich wieder vom eigenen Sein entfernen.

Die eigentliche Botschaft von Weihnachten

Die wahre Botschaft von Weihnachten liegt tiefer als Tradition, Form oder Ritual. Sie erinnert uns daran, dass alles zusammengehört. Dass Leben eine untrennbare Einheit ist. Natur, Mensch, Geschichte, Licht und Schatten.

Das Bindeglied dieser Einheit ist ein inneres JA.
Ein JA zu dem, was war.
Ein JA zu dem, was ist.

Dieses JA ist keine Zustimmung zu allem Geschehenen, sondern eine Form von Hingabe, die wertfrei ist. Eine Hingabe, die nichts ausschließt. In ihr hört der innere Widerstand auf, und hier entsteht Frieden. Weniger als Konzept, sondern als gelebte Erfahrung von Ganzheit. Hingabe, die wertfrei ist, wird vollkommen.

Transformation durch bewusstes Erleben

Wir alle haben in den letzten Jahren tiefgreifende innere Prozesse durchlaufen. Transformation wird jedoch erst dann wirklich verkörpert, wenn sie im Alltag und in den vertrautesten Feldern erfahrbar wird, und kaum ein Feld ist so prägend wie die Familie.

Weihnachten bietet hier ein besonderes Übungsfeld. Transformation bedeutet in diesem Zusammenhang weniger, alles anders zu machen, sondern bewusster zu sein. Beobachterin und Beobachter zu werden, anstatt automatisch zu reagieren. Zu fühlen, anstatt zu funktionieren. Wahrzunehmen, was im eigenen Körper geschieht, wenn alte Dynamiken auftauchen. Und sich selbst die Erlaubnis zu geben, neue innere Antworten zu wählen.
Im HIER und im JETZT, und JA, es fordert unseren MUT:)

Die eigene Rolle im Familiensystem erkennen

Gerade an den Festtagen werden Rollen sichtbar, die oft seit Jahrzehnten wirken: die Vermittlerin, der Friedensstifter, die Verantwortliche, die Starke, die Anpassende. Weihnachten wirkt wie ein Spiegel dafür, auf welchem Platz wir im Familiensystem stehen – und ob dieser Platz noch unserer inneren Wahrheit entspricht.
Deshalb ist dieses Weih-Nachts-Fest ein Fest der Spannungen und Konflikte. 

Es lohnt sich, innezuhalten und ehrlich zu schauen:
Welche Rolle erfülle ich noch?
Welche Loyalitäten wirken weiterhin?
Und was davon entspricht meinem heutigen Bewusstsein?

Allein das bewusste Wahrnehmen verändert bereits das Feld. Präsenz genügt.

Der Zauber dieser Zeit

Trotz aller Spannung – oder vielleicht gerade deshalb – trägt diese Zeit einen besonderen Zauber in sich.
Er liegt weniger im Äußeren als im Raum dazwischen. Im Licht der Kerzen, im Innehalten der Natur, in der stilleren Frequenz dieser Tage. Es ist eine Zeit, in der das Wesentliche leichter spürbar wird.

Dieser Zauber beginnt dort, wo wir uns selbst wieder begegnen. Wo wir weich werden, ohne uns zu verlieren. Wo wir dem inneren JA Raum geben. Wer diesen Raum sanft in sich öffnet, erlebt Weihnachten jenseits von Erwartung und Form – als Rückverbindung mit dem eigenen Sein.

 Das ist das Geschenk dieser Zeit:
Sich selbst in neuer bewussten Klarheit zu begegnen.

In Liebe und Verbundenheit
Angela

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